Alice’s Adventures: Eine imaginäre Welt

 

Im Gegensatz zum Original wählte ich ein asiatisches Mädchen für meine Interpreation von „Alice im Wunderland“. Absurd? Bevor Du den Kopf schüttelst und mich dafür verfluchst, falsche Informationen zu verbreiten, lies lieber erstmal nach, warum ich den Handlungsstrang der Geschichte derart verändert habe. Hier steht, um was dabei geht!

 

 

Über „Alice im Wunderland“

„Alices Abenteuer im Wunderland“ ist ein sehr bekanntes Kinderbuch, das Charles Lutwidge Dodgson unter dem Pseudonym Lewis Carroll 1865 herausbrachte. Das Buch war ein voller Erfolg und von Anfang an beliebt bei Kindern und Erwachsenen. Unter den ersten begeisterten Lesern war Queen Victoria und der junge Oscar Wilde. Seither wurde der Druck noch nie eingestellt. „Alices Abenteuer im Wunderland“ wurde in mindestens 97 Sprachen übersetzt. Manche Quellen behaupten sogar, dass es 174 Sprachen seien. Außerdem gab es inzwischen über 100 verschiedene Ausgaben sowie zahlreiche Adaptionen in anderen Medien wie Theater und Film.

Es gibt also wahrscheinlich niemanden da draußen, der diese Geschichte nicht kennt:
Ein Mädchen fällt in das Loch eines Hasenbaus und gelangt in eine Fantasiewelt, indem sie einen Trunk zu sich nimmt, der sie schrumpft. In dieser Welt trifft sie seltsame, sich menschenähnlich verhaltende Tiere wie das Weiße Kaninchen und die Grinsekatze; und auf komische Gestalten wie den verrückten Hutmacher und die Herzkönigin. Alles ist also ein wenig bizarr (wie die „reale“ Welt, könnte man sagen). Oder wie es Alice formulieren würde:

 

In meinem Wunderland, da wäre alles ganz anders. Nichts wäre so, wie es jetzt ist. Wenn alles so wäre, wie’s jetzt nicht’s. Und andersrum: Was jetzt nicht ist, würde dann sein, Und was nicht sein würde, wird es jetzt.

© Walt Disney Pictures: Alice im Wunderland (1951)

 

Meine Interpretation: „Alice’s Adventures“

Mir ist durchaus bewusst, dass Alice normalerweise als blondes, hellhäutiges Mädchen dargestellt wird. Das ergibt ja durchaus Sinn, wenn man die Herkunft des Autors berücksichtigt (also England). Aber umherzuwandern und über die seltsame Natur des Lebens nachzudenken ist keine Erfahrung, die sich auf die hellhäutigen, blonden Mädchen auf diesem Planeten beschränkt. Das kann jedem von uns passieren!

Einige Leute realisieren, dass die so genannte Realität irgendwie bizarr ist. Manche glauben, dass diejenigen, die die Realität für bizarr halten, diejenigen sind, die in Wirklichkeit bizarr sind. Und diejenigen, die für bizarr gehalten werden, sind überzeugt, dass diejenigen, die sich selbst nicht für bizarr halten, sondern für normal, diejenigen sind, die besonders bizarr sind. Was irgendwie beweist, dass alles irgendwie bizarr ist, findest Du nicht auch?

Nachdem ich also den Charakter meines Modells ausgiebigst studiert hatte, entschied ich, dass Alice in diesem Fall Asiatin ist (Taiwanesin, um genau zu sein). Das Shooting fand in einem Märchenpark statt. Sie hatte unglaublich viel Spaß daran, all diese Knöpfe zu drücken, die Märchen erzählten oder Puppen sprechen ließen. Genau so viel Spaß wie ein kleines Kind. 

Ich liebe das Kind in jedem Menschen, es ist besonders kostbar.
Bewahre Dein inneres Kind! Immer!

 

 

 

Magst Du dieses Fotoshooting?
Woher kennst Du „Alice im Wunderland“? Hast Du das Buch gelesen, den Zeichentrickfilm gesehen oder die Realverfilmung von 2010? Erzähl’s mir!

 

 

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