Ein emotionales Projekt: Farben & Emotionen

 

Weißt Du, an diesem Projekt ist mehr dran als nur Farben & Emotionen!
Es sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aus, aber ich habe im Juni 2017 richtig viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, es zu planen und es letztendlich zu realisieren. Mehr als Du vielleicht glaubst…

(Jetzt werde ich auch emotional, aber glaub mir, das ist alles Teil des größeren Ganzen!)

Ich hätte mir gewünscht, dass diese 4 Bilder mehr Aufmerksamkeit bekommen hätten, aber die Nachricht kam wohl nicht an oder die Zeit war noch nicht reif, ich weiß nicht genau warum. Vielleicht wären sie besser angekommen, wenn ich ein hübsches Mädel hergenommen hätte, aber dann hätte das ganze Shooting das eigentliche Ziel verfehlt, nicht wahr?

Ich wollte Männer dazu ermutigen, ihre wahren Gefühle zu zeigen anstatt sie hinter ihrer „Männlichkeit“ zu verstecken. Ich wollte, dass sie ihre wahren Farben zeigen!

 

Das farbenprächtige Rad der Emotionen

Aber welche Farben?
Ich suchte nach den Keywords „Farben“ und „Emotionen“ und fand das perfekt zugeschnittene Thema, um mich ausgiebigst damit zu befassen: Robert Plutchiks Rad der Emotionen.

Plutchiks Rad der Emotionen – Diese Grafik ist gemeinfrei und kann daher problemlos verwendet werden.

 

Plutchik war ein amerikanischer Psychologe und studierte Emotionen, Suizid und Gewalt. Er nahm an, dass es 8 primäre Emotionen gibt, die sich als Gegensatzpaare gegenüber liegen — Freude und Trauer; Wut und Angst; Vertrauen und Abneigung; und Erwartung und Überraschung. Ähnlich wie bei Farben, gibt es bei diesen primären Emotionen Abstufungen in der Intensität und sie können sich vermischen, so dass weitere Emotionen entstehen. Farben und Emotionen sind also auf natürliche Art und Weise miteinander verknüpft. Es funktioniert sogar andersrum: Farben können unsere Gefühle beeinflussen. Grün beruhigt uns. Rot macht uns lebendig oder wütend. Gelb erzeugt Glücksgefühle. Und Blau kann uns nachdenklich oder traurig stimmen. Und weil ich diese vier Farben für die wichtigsten hielt, wählte ich Rot, Grün, Gelb und Blau.

 

 

Making of „An Emotional Project“

Für dieses Projekt suchte ich nach einem Mann, der dazu in der Lage war, diese Gefühle rein durch seine Mimik auszudrücken – und ich fand ihn. Er sollte ein Shirt in der jeweils passenden Farbe tragen, also bestellte ich welche. Ich experimentierte mit Licht, weil ich Farbe auch mit Licht ausdrücken wollte und entwickelte dann ein passendes Konzept. Und ich war begeistert von den Resultaten, weil die Drucke so REAL aussahen!

Als ich „Sadness“, das blaue Bild, durchs Fenster der Wohnung meines Modells sah, dachte ich für einen kurzen Moment, es wäre er selbst! Und als Licht von draußen auf die Fotos traf, fingen sie zu leuchten an, wie als wäre das tatsächlich farbiges Licht auf seinem Haar! Für mich war das Projekt also mehr als erfolgreich. Vielleicht ist die Welt ja eines Tages bereit dafür!

 

© Christina Aguilera – wartet auch auf eine Veränderung!

 

 

Ergeben die Fotos jetzt mehr Sinn, nachdem Du mehr über den Hintergrund weißt? Funktionieren die Bilder für Dich? Fühlst Du irgendetwas, wenn Du sie eine Weile betrachtest? Kommentar bitte!

 

 

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