Same Ol‘ Road: Der moderne James Dean

 

Here we go down that same ol‘ road again
Sympathy unfolds the shell that holds all the beauty within
… singt die Band Dredg in „Same Ol‘ Road“.

© Dredg – Same Ol‘ Road: Der Song, der den Titel für das Shooting lieferte

Aber was hat das mit diesem Shooting zu tun, außer dass es einen passenden Titel liefert? Mehr über den Titel und meinen modernen James Dean erfährst Du in diesem Beitrag!

Über die Gedanken hinter „Same Ol‘ Road“

Es geht um die Vergangenheit – und die Zukunft, die die Vergangenheit wiederholt. Es geht um die Neigung der Menschen, dieselben alten Wege erneut einzuschlagen, weil sie glauben, dass früher alles besser war. Um die Menschen, die dabei vergessen, dass es Gründe gab, warum die Menschen damals genau diese Situation änderten, die sie nun wiederherstellen möchten (es war nicht wirklich besser!)

Das Shooting dreht sich um Wege und Bewegung. Also teilte ich es in zwei Teile: Wege und Bewegung.

 

 

Teil I: Wege

Das erste Shooting fand im Dezember 2009 in der Altstadt von Tübingen statt. Mit dem Thema „Wege“ im Kopf, wählte ich enge Gassen, Tunnel, Treppen und Gleise. Es war kurz vor Weihnachten und die Temperatur lag bei  – 14℃. Folglich brauchten wir deutlich länger dazu, alle geplanten Orte abzuklappern. Meinem Modell war sehr kalt und wir mussten uns regelmäßig in nahe liegenden Gebäuden aufwärmen. Nach der ersten Location besorgte er sich vier Paar Socken in einem Klamottenladen, weil er seine Zehen nicht mehr spüren konnte! Er war sehr tapfer. Besonders dann, als er sich damit einverstanden erklärte, die stillgelegten Gleise ohne Jacke entlangzulaufen!

Es war so kalt, ich konnte fast nicht den Auslöser meiner Kamera drücken, weil ich meine Finger kaum noch spürte. Aber er… er opferte sich für die Kunst!

Die Gleise waren jedoch glücklicherweise in der Nähe seiner Wohnung. Wir rannten anschließend so schnell wir konnten und tranken viel heißen Tee, als wir dort ankamen. Kein Modell wurde während des Shootings verletzt. Ihm geht es gut!

 

 

Teil II: Bewegung

Das zweite Shooting fand im Februar 2010 statt, als ich Zugang zu den Räumlichkeiten und Fahrzeugen des Spielzeug- und Automobilmuseums Boxenstop in Tübingen erhielt. Auf diese Weise konnte ich viele alte und „männliche“ Dinge nutzen wie Motorräder und Autos. Kombiniert mit einer Lederjacke, Zigaretten und Whiskey, kreierte ich eine Art modernen James Dean, der dieselben Wege wie früher einschlägt. (James Dean nahm an Autorennen teil und starb an einem Autounfall im Alter von 24 Jahren.)

PS: Dieses Mal war es viel wärmer und angenehmer. Wir sind nur einmal kurz nach draußen, um Bilder mit meinem Modell vor dem Motorrad zu schießen.

 

Kennst Du James Dean? Was weißt Du über ihn?
Und wie findest Du mein Fotoshooting im Retro-Stil?
Hinterlass mir einen Kommentar!

 

 

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